„Ich mache das mit so viel Freude und bekomme unglaublich viel Dankbarkeit zurück“
Angelika U. engagiert sich beim Besuchsdienst des Diakoniewerk Salzburg und geht bei ihrem Engagement einmal die Woche mit einem älteren, dementen Herrn in der Natur spazieren.
Im Word-Rap mit dem Freiwilligenzentrum Salzburg erzählt Angelika, wie ihr Engagement ihr Sinn und Erfüllung schenkt.
Glücklich sein bedeutet für mich,…
dass ich mich da, wo ich bin, einfach nur wohl und zu Hause fühle.
Meine Inspiration, mich freiwillig zu engagieren war…
Das kommt von meiner Mama. Sie war dement, und ich konnte damals nur wenig für sie da sein. Als sie gegangen ist, hatte ich das Gefühl, dass ich etwas zurückgeben möchte – in einem größeren Sinn. Deshalb passt es für mich sehr gut, dass ich jetzt einen dementen Mann begleite.
Ohne mein freiwilliges Engagement würde mir fehlen?
Das Gefühl, ich könnte etwas zurückgeben, was ich meiner Mutter damals nicht geben konnte.
Meine größte Herausforderung bei der Freiwilligenarbeit war?
Eigentlich gibt es keine große Herausforderung. Ich mache das mit so viel Freude und bekomme unglaublich viel Dankbarkeit zurück – viel mehr, als ich jemals erwartet hätte.
Diese besonderen Fähigkeiten und Talente kann ich in meine Freiwilligenarbeit einbringen?
Einfühlungsvermögen, Geduld, Empathie – und ich glaube, dass ich sehr gut hinschauen kann. Ich spüre, was Menschen gerade brauchen oder was im Moment vielleicht nicht so gut passt.
Wenn ich aus meinem freiwilligen Engagement rausgehe, dann?
Dann habe ich das Gefühl, etwas wirklich Sinnvolles gemacht zu haben.