Studie zeigt psychisches Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen im Zusammenhang mit der Mediennutzung

22.08.2024
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Studie: Jugendliche wissen zu wenig über Hilfsangebote

Mediennutzung und psychisches Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen: Einblicke aus einer Studie der Universität Wien

 

Wie wirken sich Smartphone-Nutzung und andere Medien auf die Psyche von Kindern und Jugendlichen aus? Eine aktuelle Studie der Universität Wien beleuchtet genau diese Frage und liefert dabei aufschlussreiche Ergebnisse.

Kinder und Jugendliche verbringen im Durchschnitt 213 Minuten täglich mit ihrem Smartphone. Dagegen nehmen Bücher, eBooks oder Zeitschriften mit nur 36 Minuten Lesezeit pro Tag eine deutlich geringere Rolle im Alltag ein. Diese Zahlen geben erste Hinweise darauf, wie sich die Mediengewohnheiten verändert haben – doch wie wirken sie sich auf das psychische Wohlbefinden aus?

Die Auswertung der Antworten von 6.697 Schüler:innen zeigt ein besorgniserregendes Bild: Mehr als zwei Drittel der befragten Kinder und Jugendlichen gaben an, dass sie in den letzten zwei Wochen zumindest zeitweise Niedergeschlagenheit, Schwermut oder Hoffnungslosigkeit empfunden haben. Besonders alarmierend ist, dass 27 Prozent der Teilnehmenden in diesem Zeitraum mindestens an einzelnen Tagen den Gedanken geäußert haben, sie wären lieber tot oder würden sich selbst Leid zufügen.

Ein weiteres Thema ist die Verfügbarkeit und Wahrnehmung von Hilfsangeboten: 54 Prozent der Befragten gaben an, online noch nie auf Informationen oder Unterstützung zum Thema Suizid gestoßen zu sein. Gleichzeitig berichteten 37 Prozent, in sozialen Medien bereits Suizidaufrufe gesehen zu haben. Diese Zahlen unterstreichen die Dringlichkeit, junge Menschen gezielt zu unterstützen und für mentale Gesundheit im digitalen Raum zu sensibilisieren.

 

Die Vorstellung der Studie als Video

Credits für Video: Inspiris Film

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