Große Bühne für die Preisträger:innen des Freiwilligenstaatspreises
In der prunkvollen Volkshalle des Wiener Rathauses rückte ins Scheinwerferlicht, was Österreich zusammenhält: Bühne frei für das freiwilliges Engagement. Am 4. Dezember und damit am Vorabend des „Internationalen Tags des Ehrenamts“ luden Bundeskanzleramt und das Sozialministerium zur Verleihung des 3. Freiwilligenstaatspreises. Vor mehr als 250 geladenen Gästen – darunter Spitzen aus Politik, Freiwilligenorganisationen – wurden jene gefeiert, die ihre Zeit und ihre Engagements sonst anderen widmen.
Das Signal des Abends war deutlich: Freiwilliges Engagement ist kein „Nice-to-have“, sondern eine tragende Säule der Republik. Im Vorfeld wählte eine Fachjury aus über 200 Einreichungen 13 Freiwilligenangebote aus, die durch Innovation, Kreativität und ihre unmittelbare gesellschaftliche Wirkung überzeugten.
Politik würdigt Systemrelevanz
In ihren Statements unterstrichen die Gastgeberinnen die Unverzichtbarkeit des Freiwilligensektors. „Das Ehrenamt ist der Lift in unserem Haus Österreich. Man bemerkt ihn oft erst, wenn er steht, aber er ist entscheidend, um alle Ebenen zu verbinden“, so Bundesministerin für Europa, Integration und Familie Claudia Plakolm. Sozialministerin Korinna Schumann hob die beeindruckende Breite des Engagements hervor – vom Katastrophenschutz bis zur Inklusion – und betonte die Notwendigkeit sichtbarer Anerkennung.
Preisträger:innen mit Antworten auf aktuelle Fragen
Die ausgezeichneten Freiwilligenangebote liefern eindrucksvolle Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit. So macht die Landjugend Neukirchen (Kategorie „Generationen“) das Thema Pflege zur Jugendsache, während das Vorarlberger Café Donnschta (Kategorie „Inklusion“) einen barrierefreien Raum für echte Begegnung schafft. Der Alpenverein (Kategorie „Innovation“) beweist Eigenverantwortung: Hier gehen Freiwillige selbst auf Spurensuche, um CO2-Einsparungspotenziale im eigenen Wirkungsbereich aufzudecken. Im Katastrophenschutz zeigte das Team Österreich (Rotes Kreuz & Ö3) beim Hochwasser 2024 die Kraft der zivilgesellschaftlichen Mobilisierung, und Sindbad (Sonderpreis) überzeugte durch die hochprofessionelle Begleitung seiner Mentor:innen.
„Ohne euch wären wir aufgeschmissen“
Dass Engagement eine professionelle Bühne verdient, bewies auch das Rahmenprogramm. Lucas Fendrich lieferte als Showact nicht nur musikalische Unterhaltung, sondern traf mit seiner Mischung aus Wiener Schmäh und Wertschätzung („Ohne euch wären wir aufgeschmissen“) genau den Ton des Publikums.
Beim abschließenden Empfang samt Flying Buffet von Catering Colosseum ließen Ehrengäste und Preisträger:innen den Abend feierlich ausklingen. Ein großer Dank gilt dem gesamten Veranstaltungsteam von freiwillig-engagiert.at für die gelungene Umsetzung.
Alle Preisträger:innen und die Bilder des Abends findest du auf freiwilligenstaatspreis.at
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