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Zum News-Update anmelden#immerfreitags: Volunteers als Herz der Winterspiele
Die Meldungen der Woche
Volunteers als Herz der Winterspiele
Sportgroßveranstaltungen wie die Olympischen Spiele leben vom Engagement: Rund 18.000 Freiwillige stehen bei den Winterspielen in Italien im Einsatz – mit mehr als 160.000 Bewerber:innen gab es deutlich mehr Interessent:innen als Plätze. Die Volunteers kümmern sich um die Betreuung der Athlet:innen, die Logistik in den Sportstätten sowie den reibungslosen Ablauf für Gäste aus aller Welt. Kirsten Boller sorgt zum Beispiel als Helferin im olympischen Dorf für das Wohlbefinden der Teams. Der Kärntner Hubert Supersberger zählt als Volunteer die Schüsse beim olympischen Eishockeyturnier (krone.at | sportschau.de | swr.de | orf.at).
Steiermark: Freiwillige Fusion zweier Feuerwehren
Im Bezirk Murtal wollen sich die Freiwilligen Feuerwehren Unzmarkt und Frauenburg freiwillig zusammenschließen, ein ungewöhnlicher Schritt in der steirischen Feuerwehrlandschaft. Hintergrund sind veraltete Rüsthäuser und der Wunsch nach stärkerer Einsatzbereitschaft und besserer Jugendarbeit. Bürgermeister Markus Schiffer betont, dass bereits viele Einsätze gemeinsam bestritten werden und die Fusion finanzielle Vorteile und eine zukunftsfähigere Struktur bringen soll, ohne dass es sich um einen allgemeinen Trend handelt (krone.at).
Vorarlberg: Lange Nacht der Partizipation 2026
Am 11. Juni 2026 lädt die 6. Lange Nacht der Partizipation von 16:30 bis 21:30 Uhr zu einem Abend des Austauschs, der Begegnung und des Sichtbarmachens ein. Vorgestellt werden Projekte, Menschen und Ideen, die Beteiligung, Mitsprache und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Eigene Initiativen können bis zum 19. April eingereicht werden (langenachtderpartizipation.at).
Wien: Gratis Seminarraum für NGOs bis Ostern
Gute Ideen brauchen Raum: Das magdas HOTEL Wien stellt NGOs und sozialen Start-Ups bis 3. April 2026 den Seminarraum „Stephanus“ kostenlos zur Verfügung. Der Raum eignet sich für Sesselkreise mit bis zu 20 Personen und bietet einen idealen Rahmen für Workshops, Strategie-Treffen und kreative Arbeitsformate (magdas-hotel.at | LinkedIn).
Studie: Engagement wirkt gegen Politikverdrossenheit
Wer sich freiwillig engagiert, ist deutlich seltener politikverdrossen als der Rest der Bevölkerung. Das belegt eine aktuelle Sonderauswertung der Leipziger Autoritarismus Studie im Auftrag der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE). Während 75 Prozent der Nicht-Engagierten glauben, ohnehin keinen Einfluss auf die Regierung zu haben, liegt dieser Wert bei den Engagierten mit 58,1 Prozent signifikant niedriger. Laut Studienleiter Oliver Decker wirkt das Erleben der eigenen Handlungsfähigkeit der Resignation aktiv entgegen. Die Autor:innen bezeichnen das Engagement daher als „demokratiefördernde Grunderfahrung“ (d-s-e-e.de).
Tirol: Auszeichnung „Glanzleistung – das junge Ehrenamt 2026“
Die Europaregion Tirol – Südtirol – Trentino ruft wieder dazu auf, junge Ehrenamtliche und Projekte für die Auszeichnung „Glanzleistung – das junge Ehrenamt 2026“ vorzuschlagen. Prämiert werden Einzelpersonen bis 35 Jahre sowie ehrenamtlich getragene Initiativen, die sich in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit und für das gesellschaftliche Miteinander besonders engagieren. Die feierliche Verleihung findet am 13. Mai 2026 in Bozen (Südtirol) statt. Nominierungen können bis 1. März eingereicht werden (meinbezirk.at).
Wien: Mentor:innen für Sindbad gesucht
Sindbad Wien sucht engagierte Mentor:innen, die Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren im Rahmen eines 8-monatigen 1:1-Mentorings begleiten. Ziel ist es, Chancengleichheit zu fördern und junge Menschen bei der Schul- und Ausbildungswahl zu stärken. Mentor:innen profitieren von Workshops, Networking-Events und einem Zertifikat für ihr freiwilliges Engagement (sindbad.co.at).
Deutschland: Ehrenamt als Schulfach an Bremer Schule
An einer Gesamtschule in Bremen (DE) wird ehrenamtliches Engagement als Wahlpflichtfach „Helping Hands“ angeboten. Schüler:innen verbringen zwei Stunden pro Woche in sozialen Einrichtungen wie Senior:innenheimen, Übergangswohnheimen für geflüchtete Kinder oder Naturschutzprojekten und sammeln dort praktische Erfahrungen, die Empathie, Verantwortungsgefühl und soziale Kompetenzen stärken. Das Modell ist seit 2008 etabliert und gilt als Bereicherung für persönliche Entwicklung und Berufsorientierung (zdfheute.de).
Studie der Uni Vechta: Was Menschen fürs Ehrenamt motiviert
Eine aktuelle Studie der Universität Vechta zeigt, dass aufwändige oder kostenintensive Anreizsysteme zur Gewinnung von Freiwilligen oft keinen zusätzlichen Nutzen bringen. Entscheidend für Engagement sind vielmehr drei Faktoren: Das Anliegen wird als sinnvoll wahrgenommen, der Einstieg ist niedrigschwellig und es ist klar erkennbar, welchen konkreten Unterschied das eigene Mitwirken macht. Die Ergebnisse unterstreichen, dass klare Kommunikation von Wirkung, Sinn und gesellschaftlicher Relevanz wirksamer ist als monetäre Anreize (journals.sagepub.com).
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