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Zum News-Update anmelden#immerfreitags: Zwischen leeren Vereinslokalen und frischen Ideen
Die Meldungen der Woche
Zwischen leeren Vereinslokalen und frischen Ideen
Haben klassische Vereine noch Zukunft? Das debattieren Nutzer:innen auf derstandard.at. "Der Sportverein hat den Spielbetrieb eingestellt, den Kirchenchor gibt es nicht mehr", berichten die einen. Andere verweisen auf "Job, Kind, Haushalt, Freunde – wie soll sich das mit dem Verein ausgehen?". Auch starre Strukturen und "Platzhirsche", die frische Ideen blockieren, werden genannt. Doch es gibt auch Gegenstimmen: Offen geführte Vereine mit klarer Aufgabenverteilung und aktiver Nachwuchsarbeit funktionieren vielerorts gut. Parallel entstehen neue Formen des Miteinanders über Social-Media-Gruppen oder Mietwerkstätten (derstandard.at).
NÖ: Freiwillige sanieren Museumsbahnen
Die Museumsbahn Ötscherland-Express wird mit 750.000 Euro vom Land Niederösterreich saniert – unter einer besonderen Bedingung: Die Österreichische Gesellschaft für Lokalbahnen (ÖGLB) erhält die Förderung nur, weil sich ihre Mitglieder verpflichten, freiwillige Einsatzstunden zu leisten. Die Umsetzung bleibt jedoch herausfordernd: An Werktagen kommen oft nur zehn bis fünfzehn Helfer:innen, um marode Holzschwellen händisch gegen Stahlschwellen zu tauschen. Bis 2026 soll die Bahn wieder durchgehend fahren. Auch die Lokalbahn-Gesellschaften der Höllental- und Ybbstalbahn suchen derzeit Freiwillige für den Erhalt ihrer Strecken (noe.orf.at sowie noen.at).
Burgenland: Rotes Kreuz warnt vor Engpässen ohne Freiwillige
Rettungsdienst und Hauskrankenpflege im Burgenland geraten unter Druck: Laut Rotkreuz-Präsident Werner Krischka "werden freiwillige Mitarbeiter auch immer seltener". Zwar engagieren sich derzeit rund 3.500 Freiwillige und 300 Hauptberufliche, doch sinkende Geburtenzahlen und weniger Zivildiener verschärfen die Lage. Ohne Freiwillige, so Krischka, seien zentrale Leistungen nicht aufrechtzuerhalten (burgenland.orf.at).
Berlin: "Nachtschicht" für gemeinnützige Vereine
In Berlin zeigen 200 Kreative, wie Engagement und Wirtschaft zusammenfinden: Bei der "Nachtschicht" entwickeln 20 Agenturen in nur acht Stunden kostenlose Kampagnen und Designs für gemeinnützige Organisationen. "Innerhalb einer Nacht entstehen Projekte, für die Vereine sonst Monate bräuchten", sagt Projektleiterin Christina Kiehl. Die Aktion gilt als Vorzeigemodell für Pro Bono-Aktivitäten (tagesspiegel.de).
Keine Formel 1 ohne Freiwillige
Auch die höchste Klasse des internationalen Motorsports, die Formel 1, kommt nicht ohne Freiwillige aus. Damit alles sicher abläuft, stehen an jedem Rennwochenende hunderte Freiwillige als Streckenposten an der Strecke. Sie weisen Fahrer:innen mit Flaggen und Lichtsignalen auf Gefahren hin, sichern Kurven oder helfen bei Unfällen. Motorsport.com hat die "Track Marshalls" ein Rennwochenende lang in Singapur begleitet (motorsport.com).
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