Workshop: Armut und kulturelle Teilhabe
Kulturelle Beteiligung ist ein Indikator der Klassengesellschaft. Studien zeigen, dass die Höhe des formalen Bildungsniveaus und damit die Höhe des kulturellen Kapitals sowie die Höhe des Einkommens am stärksten in Zusammenhang mit der kulturellen Teilhabe stehen. Besonders benachteiligt sind demnach arbeitslose und armutsgefährdete Menschen.
Barrieren und Hürden für den Kulturkonsum?
In diesem Workshop diskutieren wir, was Menschen mit geringen finanziellen Mitteln und niedrigen Bildungsabschlüssen vom Kulturkonsum abhält. Welche Barrieren und Hürden entstehen durch Armut? Warum empfinden Menschen die klassischen Kulturinstitutionen als elitär, welche Habitus schreckt ab und wie kann man Veranstaltungen so gestalten, dass sich Geringverdienende eingeladen und willkommen fühlen? Und was kann der Kulturpass dabei leisten?
Diese Fragen erörtern wir mit
- Martin Schenk von der Armutskonferenz
- Monika Wagner von der Initiative „Hunger auf Kunst und Kultur“
Denn auch Menschen mit finanziellen Engpässen haben ein Recht auf Kunst und Kultur. Der Kulturpass setzt hier an, indem er sozial benachteiligten Menschen freien Eintritt in zahlreiche kulturelle Einrichtungen gewährt.
