Österreichische Freiwilligenstrategie 2023

01.01.2024
Ein junger Mann mit zwei lachenden Kindern. Ein Feuerwehrmann. Eine entschlossene Frau. Zwei im Freien arbeitende Personen. Ein Rettungssanitäter mit FFP2-Maske und eine Gruppe älterer Menschen.
Bildmaterial: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Die Österreichische Freiwilligenstrategie liegt als 36-seitiges Dokument vor.

Vom Freiwilligenrat erarbeitet

Die Österreichische Freiwilligenstrategie ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern, Gemeinden, Sozialpartnern und Zivilgesellschaft im Rahmen einer Arbeitsgruppe des Freiwilligenrates. Das Dokument bezieht Erkenntnisse folgender Quellen mit ein:

Die Strategie stellt aktuelle Befunde rund um freiwilliges Engagement in Österreich vor und dient als Grundlage für die Weiterentwicklung der Freiwilligenpolitik.

Ziele der Freiwilligenstrategie

Die Freiwilligenstrategie verfolgt das Ziel, den österreichischen Freiwilligensektor nachhaltig zu stärken und zukunftsfit zu machen:

  • Errungenschaften in der Freiwilligenpolitik zu festigen,
  • Lösungen für kommende Herausforderungen anzubieten und
  • Veränderungen frühzeitig zu erkennen und anzugehen.

So sollen Quantität und Qualität freiwilligen Engagements langfristig gesichert und – wo erforderlich – ausgebaut werden.

Rahmenbedingungen verbessern – Engagement sichtbar machen

Gesellschaftlicher Wandel, demografische Entwicklungen, neue Arbeitsrealitäten oder die Digitalisierung  – diese Herausforderungen benennt die Österreichische Freiwilligenstrategie 2023 für das Freiwilligenwesen. Um darauf zu reagieren, setzt die Strategie auf drei Leitlinien:

  • Rahmenbedingungen verbessern – etwa durch bessere Absicherung, moderne Infrastrukturen und den Ausbau von Freiwilligenzentren.
  • Anerkennung stärken – durch Instrumente wie den Freiwilligenpass, Auszeichnungen und Förderungen.
  • Engagement sichtbar machen – durch Bildungsangebote, Forschung, neue Kommunikationswege und digitale Tools.

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