Service Learning: Dein Engagement in Schule oder Studium

01.07.2022
Zwei Studentinnen lassen sich von einer Frau an einem Infostand beraten.
Bildmaterial: Nikolaus Wasner
Studierende informieren sich auf der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz über Möglichkeiten des Service Learnings.
Geschrieben von
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Andreas Baumgartner
frei­willig enga­giert
Content Manager

Engagement in Schule oder Studium

Die Schule oder das Studium mit freiwilligem Engagement verbinden – dafür steht Service Learning. Es handelt sich dabei um ein Lehr- und Lernkonzept, das gesellschaftliches Engagement von Schüler:innen oder Studierenden mit fachlichem Lernen verbindet. Der englische Begriff Service Learning ist eine Mischung aus den Begriffen "Community Service" und "Learning" – auf Deutsch: gesellschaftliches Engagement und Lernen. Übersetzt wird Service Learning häufig als "Lernen durch Engagement".

Gutes tun und ECTS-Punkte sammeln

Wichtig dabei: Service Learning ist kein Zusatzangebot, das die Jugendlichen in ihrer Freizeit absolvieren. Idealerweise engagieren sich Schüler:innen oder Studierende im Rahmen des Unterrichts. Gutes tun und (idealerweise) damit ECTS-Punkte sammeln – das steckt hinter der Idee des Service Learning. Mit dem Ansatz soll soziales Lernen und gesellschaftliches Engagement in Studium und Lehre verankert werden. Während in „klassischen“ Seminaren oder Vorlesungen oft Wissen nur theoretisch erlernt wird, macht Service Learning Lehrinhalte praktisch erfahrbar. Studierende tun etwas Sinnvolles, setzten sich für andere ein. Zugleich eignen sie sich fachliche und soziale Kompetenzen an. Kooperiert wird meist eng mit Vereinen oder Organisationen aus den Bereichen Soziales, Bildung, Umwelt, Kultur, Menschenrechte oder dem Rettungswesen.

Was ist der Unterschied zu einem Praktikum?

Während das Praktikum in der Schule oder an der Fachhochschule oft verpflichtend ist, entscheidest du dich als Schüler:in und Studierende bei einem Engagement selbst, in welchem Bereich du tätig sein möchtest. Bei einem Praktikum bist du bis zu 40 Wochenstunden im Einsatz, der Zeitaufwand bei einem Engagement liegt meist zwischen zwei und vier Stunden pro Woche.

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